About

Spielerische Interventionen, auf öffentlicher oder sich in einer Transit-Situation befindender Fläche, bieten die Möglichkeit, auf ungenutzten Raum aufmerksam und diesen sichtbar zu machen. Innerhalb von einem stadtpolitischen Kontext zeigen sie Wege auf, durch die der zunehmend privatisierte Raum temporär angeeignet werden kann. Die spielerische Praxis definiert sich oft über einen starken partizipativen Charakter, der die Auseinandersetzung mit dem eigenen physischen und mentalen Bewegen durch den Stadtraum einer öffentlichen Ordnung gegenüber stellt. Dabei können Mechanismen wie suchen, finden oder hinein geraten provoziert werden, um so den Raum auf divergenten Ebenen erfahrbar zu machen und vielgestaltigen Perspektiven eine Plattform zu geben, aus denen die Bedürfnisse einer heterogenen Gesellschaft abgeleitet und gebündelt werden können. Eine spielerische Herangehensweise an eine mögliche Nutzung von Räumen, trägt darüber hinaus zu der Erweiterung des strategischen Handlungsspielraums bei und streckt den Pool der zur Verfügung stehenden interdisziplinären Kräfte.


zurück